Auch in diesem Jahr zieht es erwartunggemäß viele tausend Besucher in die Bonner Rheinaue. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Hilfeleistungen zu rechnen ist. „Durch eine höchst qualifizierte Besetzung der Sanitätsstationen durch alle vier Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH und MHD) und der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wollen wir in diesem Jahr die Transporte auf ein Minimum reduzieren“, so Einsatzleiter des Abschnitts Sanitätsdienst Robert Osten. „Vier der insgesamt sechs Sanitätsstationen werden mit einem Arzt besetzt sein. Zusätzlich unterstützen uns zwei mobile Notärzte der Stadt Bonn.“
Insgesamt acht Erstversorgungstrupps, die an den Sanitätsstationen platziert werden und vier fahrzeuggebundene Meldeposten stellen einen schnellen Transport von Patienten über das Gelände zu den Sanitätsstationen sicher. „Auf den Wiesen und in den Budengassen ist ein durchkommen für Rettungsfahrzeuge fast unmöglich, daher haben sich die Erstversorgungstrupps bewährt“, so Osten weiter. „Dennoch appelieren wir an die Besucher auch kurz vor dem Feuerwerk die Zufahrtswege zu den Sanitätsstationen freizuhalten und Fahrzeugen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn Platz zu machen. Wir fahren nicht ohne Grund mit Blaulicht!“ Insgesamt acht Rettungs- und vier Krankentransportwagen stehen für den Transport in die umliegenden Krankenhäuser bereit.
Zum ersten Mal wird in diesem Jahr auch im Bereich der Rohmühle in Beuel eine Sanitätsstation errichtet. Der Platz erfreut sich wachsender Beliebtheit, so dass in diesem Jahr die Sanitätsdienstliche Versorgung auf den rechtsrheinischen Bereich ausgeweitet wird.
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass ein verstärkter Alkoholkonsum, oftmals von Jugendlichen, zu zahlreichen Sanitätseinsätzen führt, die auch im Krankenhaus enden können. Deshalb gilt der Appell: „Kein Alkohol in die Hände von Kinder und Jugendlichen.“ Hier sind Eltern und auch die über 18jährigen Freunde und Freundinnen aufgerufen den starken Alkoholkonsum zurückzudrängen. „Wenn man entsprechend kontrolliert trinkt kann man Rhein in Flammen auch in guter und klarer Erinnerung behalten“, machte Pressesprecher Hermann-Josef Borjans deutlich.
